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Welche Dienstleistungen erbringt die IHK?

Die IHKs nehmen auch über die politische Vertretung hinaus eine Fülle von Aufgaben wahr, die der gesamten Wirtschaft und damit letztlich auch jedem ihrer Mitglieder zugutekommen.

Einerseits beraten die IHKs Verwaltung und Gerichte durch Stellungnahmen in wirtschaftlichen Fragen. Andererseits wurden den IHKs vom Staat zahlreiche Aufgaben übertragen. Dazu gehören u.a. die Organisation der Ausbildung und der Ausbildungsprüfungen, die Ausstellungen von Ursprungszeugnissen, Sach- und Fachkundeprüfungen, die Führung von Registern, die Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen. Immer wieder kommen neue Aufgaben hinzu, so kürzlich die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen, die Sachkundeprüfung für Finanzanlagenvermittler.

Die Entwicklung der Wirtschaft erfordert zudem auch eine Entwicklung/Veränderung der IHK-Aufgaben. Aktuelle Beispiele sind Aktivitäten der IHKs zur Fachkräftesicherung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Ausbildungspakt oder zur Steigerung der Energieeffizienz in den Unternehmen. Das heißt am Mittleren Niederrhein konkret:

Stärkung von Aus- und Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung stärken

Die IHKs beraten Unternehmen, Azubis und Arbeitnehmer rund um die Aus- und Weiterbildung. Sie ermitteln im Kontakt mit den Unternehmen Veränderungsbedarf in den Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft und setzen Modernisierungen in den rund 270 IHK-Berufen sowie den über 80 bundeseinheitlichen IHK-Weiterbildungen in Gang. Die IHKs organisieren die Zwischen- und Abschlussprüfungen in der beruflichen Bildung.

11.199 Azubis betreut

In der Ausbildung waren 2016 rund 2.201 ehrenamtliche Prüfer tätig. Die duale Ausbildung ermöglicht es, Unternehmen frühzeitig die passenden Fachkräfte zu qualifizieren – mit großem Erfolg: Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist vor allem deshalb mit knapp 5,4 Prozent die niedrigste in der gesamten Europäischen Union, in Frankreich beträgt die Quote hingegen knapp 24 Prozent, in Spanien sogar rund 42 Prozent.

4.020 Teilnehmer an Weiterbildungsveranstaltungen

Analoges gilt für die Weiterbildung: Hier wurden 2016 1.501 Prüfungen in der beruflichen Fortbildung zum Meister, Fachwirt oder Betriebswirt abgelegt. An 378 Weiterbildungsveranstaltungen nahmen 4.020 Personen teil. Zusammen hatten diese Veranstaltungen eine Dauer von 19.211 Stunden.

Unternehmenssicherung durch IHK-Weiterbildung

Unternehmer möchten ihre Mitarbeiter entsprechend den wirtschaftlichen Bedürfnissen weiterqualifizieren, um deren Beschäftigungsfähigkeit und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten. Das IHK-Weiterbildungsangebot wird auf die aktuellen und individuellen Bedürfnisse der Unternehmer und ihrer Mitarbeiter zugeschnitten. Eine Subventionierung durch IHK-Beiträge findet nicht statt.

Günstige Ausbildungsgebühren durch Solidarfinanzierung

Die Ausbildungsgebühren sind gering, sie betragen im Durchschnitt nur etwa 0,7 Prozent der gesamten Ausbildungskosten. So lagen die Eintragungs- und Prüfungsgebühren 2016 für den Bürokaufmann/kauffrau bei 184 Euro, für den Einzelhandelskaufmann/kauffrau bei 133 Euro und für den Industriemechaniker/In bei 297 Euro. Die Gebühren sind bei nahezu allen IHKs nicht kostendeckend; der Deckungsgrad liegt bei der IHK Mittlerer Niederrhein bei etwa 31 Prozent. Stattdessen wird ein Teil der Kosten durch die Beiträge aller Unternehmen und damit auf dem Wege der Solidarfinanzierung gedeckt. Denn der Nutzen der dualen Ausbildung kommt der gesamten Wirtschaft zugute: Auch Unternehmen, die nicht selbst ausbilden, profitieren von gut ausgebildeten Fachkräften.

Der Bereich Aus- und Fortbildungen ist ein wichtiger Teil der Arbeit der IHKs, das zeigt sich auch an den entsprechenden Personal- und Sachaufwendungen: Der Anteil für diesen Bereich an den Gesamtaufwendungen der IHK Mittlerer Niederrhein lag zuletzt bei 33 Prozent. Hinzu kommen die Investitionen in Schulungs- und Prüfungsräume, EDV und weitere zentrale Funktionen.

Bundesweite Ausbildungsplatzvermittlung mit der IHK Lehrstellenbörse

Die gemeinsame Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern (IHKs) hat das Ziel, ausbildungssuchende Jugendliche und suchende Unternehmen schneller und einfacher zusammen zu bringen. Sie bietet vielfältige Chancen für einen Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt.

Getreu dem Motto „Nicht nur Suchen, sondern Finden“, ermöglicht die Lehrstellenbörse, gezielt nach Ausbildungsplätzen, dualen Studiengängen und berufsorientierenden Praktikumsplätzen in bestimmten Regionen zu suchen. Daneben gibt es viele interessante Informationen zu den jeweiligen Berufen wie Berufesteckbriefe, Videos und Fotos.

Passgenaue Ausbildungsplatzvermittlung für KMU´s

Kleine und mittelgroße Unternehmen erhalten Unterstützung, um ihre Ausbildungsstellen passgenau zu besetzen.  Beim „Matching“ bietet die IHK allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an professionellen Kompetenzfeststellungsverfahren teilzunehmen, um deren Eignung für zu besetzende Ausbildungsplätze oder alternative Berufswahlmöglichkeiten anzubieten.

Ausbildungsbotschafter

Vielfach existieren auf Seiten der Schülerinnen und Schüler Kontaktängste und Unsicherheit bei der Ansprache von Unternehmen oder auch falsche Vorstellungen über die Berufsausbildung. Manche Fragen lassen sich einfach leichter mit einem Gleichaltrigen besprechen als mit Lehrkräften oder Ausbildungsleiter/innen. Um Schülerinnen und Schüler die ausgezeichneten Perspektiven einer dualen beruflichen Ausbildung vorzustellen, wurde die Initiative Ausbildungsbotschafter gestartet. Auszubildende werben in allgemeinbildenden Schulen für die duale Ausbildung. Bei ihrem Engagement in den Schulen geben diese Ausbildungsbotschafter/innen direkte und authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe. Der Kontakt zum wirklichen Arbeitsleben baut bei den Schülerinnen und Schülern Unsicherheiten ab und schafft Motivation und Lernbereitschaft. Das wiederum eröffnet neue Möglichkeiten auf eine berufliche Perspektive.

Azubis für Morgen – KAoA

Die Schulabgängerzahlen sinken dauerhaft und eine Berufsausbildung spricht immer weniger Jugendliche an. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen verfügen über attraktive Ausbildungsangebote, aber sie haben es schwer, Jugendliche auf sich und auf die beruflichen Einstiegs- und Entwicklungschancen aufmerksam zu machen. Mit dem von der IHK Mittlerer Niederrhein unterstützten Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) gibt es eine neues, attraktives Instrument, um Schülerinnen und Schüler über die duale Berufsausbildung im Rahmen eines Berufsfelderkundungstages zu informieren.

Schulkontaktmanagement

Die Kooperation von Schulen mit Unternehmen an der Schnittstelle Schule/ Beruf ist unabdingbar, um Schülerinnen und Schüler gezielt und erfolgreich auf die Anforderungen im beruflichen Alltag und auf eine passende und realistische Berufswahl vorzubereiten. Erfahrungen zeigen immer wieder, dass Schülerinnen und Schüler sich am ehesten dem Thema Berufsorientierung ernsthaft öffnen, wenn die Inhalte von Wirtschaftsvertretern und der Arbeitswelt vermittelt werden. Damit die Schülerinnen und Schüler eine zielgerichtete und strukturierte Begleitung bezüglich der Berufsorientierung und Berufswahl erhalten, bietet die IHK mit dem Schulkontaktmanagement ein Unterstützungsangebot für allgemeinbildende und weiterführende Schulen an.

Kooperation mit der Hochschule Niederrhein

Studienaussteiger sollen nicht Verlierer des akademischen Bildungssystems sein. Das ist das gemeinsame Ziel der IHK Mittlerer Niederrhein und der Hochschule Niederrhein, die eine Kooperationsvereinbarung „Perspektiven für Studienaussteiger“ unterzeichnet haben. Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, den Studienaussteigern Perspektiven aufzuzeigen, die in Zeiten des Fachkräftemangels alles andere als schlecht sind. Industrie und Handel suchen dringend motivierte junge Menschen. Mit dem Abkommen soll ein Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung in der Region Niederrhein geleistet werden. Außerdem kann es zu mehr Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung führen.

Verstärkte Förderung benachteiligter Jugendlicher

Jugendliche, die Schwierigkeiten beim Übergang in die Ausbildung haben (Altbewerber, Migranten, sozial benachteiligte und lernbeeinträchtige sowie behinderte Jugendliche), werden von der IHK verstärkt in den Blick genommen. Ausbildungsreife und Berufsorientierung werden besonders gefördert. Mit der Einstiegsqualifizierung erhalten Jugendliche die Möglichkeit, in einem Zeitraum bis zu zwölf Monaten Teile eines Ausbildungsberufes, einen Betrieb und das Berufsleben kennen zu lernen. Die Einstiegsqualifizierung dient als Türöffner für Ausbildung und Beschäftigung. Rund 70 Prozent der Teilnehmer an einer Einstiegsqualifizierung erhalten einen Ausbildungsvertrag. Speziell für förderungsbedürftige Jugendliche werden die Einstiegsqualifizierungen mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen ergänzt, wie z. B. durch die Arbeitsagentur finanzierter Nachhilfeunterricht (EQ Plus). Die IHK-Organisation wirbt bei den Unternehmen um die Aufnahme der Jugendlichen für die EQ-Maßnahmen.

Flüchtlinge

Die IHK Mittlerer Niederrhein hat sich klar positioniert und sich dazu bekannt, einen aktiven Beitrag für die Integration von Flüchtlingen in die Wirtschaft zu leisten. Während bei der Erstaufnahme in den Kommunen zunächst sehr praktische Aufgaben (Unterkunft, Verpflegung, medizinische Versorgung etc.) zu bewältigen sind, tritt danach zunehmend die Frage nach der Integration der Flüchtlinge in den Vordergrund. Die IHK berät kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und bietet Dienstleistungen an, die geeignet sind, Flüchtlinge in Beschäftigung und Ausbildung zu bringen.

Chancen für langzeitarbeitslose Jugendliche

Die IHK unterstützt seit 1998 das Programm „Jugend in Arbeit plus“, das langzeitarbeitslosen jungen Menschen bis zum Alter von 24 Jahren zu einem Arbeitsplatz verhelfen und ihnen Berufserfahrung und Qualifizierung verschaffen soll. Ziel ist es, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die IHK wirbt bei den Unternehmen um Aufnahme dieser Jugendlichen, vermittelt die Jugendlichen passgenau, betreut und berät die Unternehmen.

Ausbau dualer Studiengänge

Ausbau dualer Studiengänge

Die IHK Mittlerer Niederrhein fördert auch den Ausbau dualer Studiengänge an Hochschulen. Seit 1984 initiiert die IHK gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein am Bedarf der Wirtschaft ausgerichtete duale Studiengänge, in denen die Studierenden parallel zum Studium eine Facharbeiterlehre in einem Unternehmen abschließen.

Diese erstmals bundesweit in Krefeld geschaffene duale Ausbildungsform ist seitdem von vielen Hochschulen übernommen worden. Im Jahr 2011 sind zwei weitere duale Studiengänge (Wirtschaftswissenschaften und Gesundheitswirtschaft) zu den bereits vier bestehenden Ingenieurstudiengängen hinzugekommen. In 2018 wird es einen neuen Studiengang Ökotrophologie geben.

Weitere wichtige Anbieter dualer Studiengänge sind die Europäische Fachhochschule in Neuss, die Rheinische Fachhochschule Neuss und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Seit 2010 sind alle im Rheinland angebotenen dualen Studiengänge über die Internetseite www.dual-studieren-im-rheinland.de einsehbar (Projekt der IHK-Initiative Rheinland).

IHK-FOSA zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Ein Beispiel ist die Beteiligung der IHKs am so genannten Anerkennungsgesetz. Dieses schafft seit 1. April 2012 einen Rechtsanspruch auch für Menschen mit Migrationshintergrund auf ein Verfahren zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen. Für den Bereich der beruflichen Bildung sind die Kammern zuständig. Die IHK-Organisation hat eine gemeinsame Stelle in Nürnberg geschaffen, die IHK-FOSA (Foreign Skills Approval), um die Verfahren effizient zu gestalten. Die individuelle Beratung findet jedoch vor Ort in der einzelnen IHK statt.

Serviceangebote für Unternehmen

Die IHKs stehen mit ihrem Dienstleistungsangebot Unternehmen in allen betrieblichen Phasen von der Gründung bis zur Unternehmensnachfolge zur Seite.

Existenzgründungsservice

Eine weitere Aufgabe der IHK ist die Unterstützung von angehenden Unternehmern. Das Serviceangebot zur Existenzgründung wird fortwährend verbessert. So wird seit der Einrichtung der Startercenter NRW im Jahr 2006 jeder Selbstständige – ob Freiberufler oder Gewerbetreibender – über alles für die Gründung Erforderliche kostenlos informiert und kann unter fachkundiger Anleitung einen erheblichen Teil der Gründungsformalitäten vereinfacht ausfüllen. Seit 2010 können Gründer die Gründungswerkstatt NRW nutzen. Der Nutzer kann den Businessplan Schritt für Schritt online unter fachkundiger Hilfestellung entwickeln und seine Ergebnisse im geschützten Bereich speichern. Zur Festigung in der Gründungsphase bieten die IHKs im Auftrag des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit der NRW Bank seit 2009 die Möglichkeit, Kleinkredite an Gründer zu vergeben. So können Unternehmer bei der IHK ein Mikrodarlehen von bis zu 25.000 Euro beantragen, das nach positiver Stellungnahme der IHK von der NRW Bank gewährt werden kann.

Gespräche und Beratungen zur Unternehmensnachfolge

In Fragen der Unternehmensnachfolge sind die IHKs wichtige Ansprechpartner.

Seit November 2012 bietet die IHK Mittlerer Niederrhein als Dienstleistung den „IHK-Stabwechsel“ an. Was ist hierunter zu verstehen? Damit Seniorchefs und Nachfolge-Kandidaten künftig besser zusammengebracht werden, hat die IHK Mittlerer Niederrhein den „IHK-Stabwechsel“ ins Leben gerufen, eine Plattform, die mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Krefeld mbH, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG), der Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis Neuss mbH und der Wirtschaftsförderung für den Kreis Viersen mbH umgesetzt wird.

Neue Serviceangebote im IT-Bereich

Die IHK Mittlerer Niederrhein bietet neben der bewährten Existenzgründungsberatung seit einigen Jahren zusätzlich die IT- und Multimedia-Beratung an. Denn dies sind die Themen, mit denen sich trotz ihrer Komplexität jeder moderne Unternehmer auseinandersetzen muss. Der e-Marketingday und die Veranstaltungen zum Onlinehandel sind gut besucht und beliebt.

Innovationsberatung

Eine wichtige Rolle für die Zukunftssicherung nimmt die IHK-Innovationsberatung ein. So hilft die IHK mit ihren Auskünften zu unterschiedlichen Aspekten von Forschung und Innovation weiter – zu den Themen Patente und Lizenzen, Förderung und Finanzierung oder zur Vermittlung von einem Spezialisten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Consulting.

Rechtsauskünfte

Unternehmen brauchen Rechtssicherheit. Hierfür setzt sich die IHK nicht nur bei Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen ein, sondern auch bei Auskünften in allen für Unternehmen relevanten Rechtsbereichen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ohne spezialisierte Rechtsabteilung sind die IHK-Dienstleistungen eine wichtige Unterstützung. 2016 hat die IHK Mittlerer Niederrhein 3.784 Rechtsauskünfte erteilt.

Internationalisierungsberatung

Internationalisierung aus einer Hand

Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft liefert die IHK erste Marktinformationen, Hinweise zu Fragen des Zollrechts und bietet persönliche Beratungen. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen das für viele Märkte erforderliche Ursprungszeugnis für die Ausfuhr ihrer Waren.

Beratungstage informieren über ausländische Märkte

Knapp 2.203 Unternehmen haben sich 2016 im Rahmen von Veranstaltungen über ausländische Märkte informiert. Oftmals greift die IHK dabei auf das Know-how aus dem Ausland zurück: Sie hält engen Kontakt zum vom DIHK koordinierten Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) mit rund 130 Büros in 90 Ländern. Oftmals vermitteln AHK-Experten persönlich Informationen und praxisnahe Ratschläge bei solchen Veranstaltungen.

Rat zum Zoll- und Außenwirtschaftsrecht meistgefragt

Die persönliche Beratung ist mit Blick auf das internationale Geschäft wichtig. Häufig sind Informationen zum ersten Engagement auf einem neuen Zielmarkt oder zur Suche nach Geschäftspartnern gefragt. Im Jahr 2016 erteilte die IHK Mittlerer Niederrhein insgesamt 6.680 Auskünfte zu Auslandsmärkten und zum Zoll- und Außenwirtschaftsrecht – ein Beleg für das starke internationale Engagement unserer Unternehmen. Die Fragen zielen dabei auf die Höhe von Zöllen und Steuern, auf die notwendigen Handelspapiere und die erforderlichen Genehmigungen ab.

Erstellung von Ursprungszeugnisse

66.054 Ursprungszeugnisse ausgestellt

Deutsche Unternehmen benötigen in vielen Ländern Nachweise: Die IHK Mittlerer Niederrhein stellte im Jahr 2016 60.738 Ursprungszeugnisse – sozusagen den Reisepass einer Ware – aus.

IHK-Recyclingbörse

Inserieren statt entsorgen

In der IHK-Recyclingbörse (www.ihk-recyclingboerse.de) können Unternehmen kostenlos Inserate für verwertbare Abfälle und Produktionsrückstände einstellen, z.B. Kunststoffe, Metalle, Papier/Pappe und Gummi.

Abgabe von Vollständigkeitserklärungen

3.500 Vollständigkeitserklärungen abgegeben

Jährlich müssen Firmen ihre Verpackungsmengen bei der örtlichen IHK im Rahmen einer Vollständigkeitserklärung elektronisch hinterlegen. Der Gesetzgeber hat die IHKs mit dieser Aufgabe beauftragt, um eine mittelstandsfreundliche und kostengünstige Lösung sicherzustellen. Das Register bietet Informationen und Empfehlungen, einen direkten Kontakt zu jedem IHK-Ansprechpartner sowie diverse Hilfestellungen. Pro Jahr weisen so mehr als 3.500 Unternehmen entsprechend der gesetzlichen Regelung nach, wie viele Verpackungen sie in Verkehr gebracht haben.

Energieberatung

Serviceangebote Energie und Umwelt

Die IHK bietet eine Erstberatung sowie Informationsveranstaltungen zu den Themen Energie und Umwelt an. Außerdem haben Unternehmen die Möglichkeit, sich im Netzwerk Energieeffizienz auszutauschen.