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Wie hoch sind die Rückstellungen und wie entwickeln sie sich?

Für eingegangene Verpflichtungen weist die IHK in ihrer Bilanz Rückstellungen aus. Das gilt insbesondere für Pensionsverpflichtungen. Ziel ist es, hierfür Kapital aufzubauen. Auf diesem Wege vermeidet die IHK, dass Belastungen durch Pensionszusagen aus der Vergangenheit auf zukünftige Generationen verschoben werden.

Um die Risiken zu minimieren, werden seit mehr als 15 Jahren keine Versorgungszusagen mehr gegeben. Das Zusatzversorgungssystem für Mitarbeiter wurde 2003 beendet. Seit 1998 wurden schrittweise Rücklagen aufgebaut, um die Verpflichtungen der Vergangenheit zu bewältigen.

Insgesamt weist die IHK für 142 Anspruchsberechtigte (aktuelle und ehemalige Mitarbeiter) Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt 21,6 Millionen Euro aus. Für 53 Mitarbeiter entstehen bei Renteneintritt Ansprüche auf Altersversorgungszahlungen. Die seit dem Jahr 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) veränderten Parameter haben die Rückstellungen erhöht, ohne dass weitere Verpflichtungen eingegangen wurden.

Die Entwicklung der Rückstellungen seit 2011 im Überblick (in Euro):

2011 2012 2013 2014 2015
17.143.173 17.170.986 18.806.203 19.816.665 21.567.416